Influencer fürs Marketing entdecken

Was ist Influencer Marketing?

Markenbotschafter 2.0

In PR- und Marketingkreisen gilt Influencer Marketing als der neue Trend schlechthin.
Ein Hype, der völlig neue Möglichkeiten der Kundenansprache verspricht und so etwas
wie der Rising Star des Digitalen Marketings ist.
Beim Influencer Marketing werden einflussreiche Personen der Social Media und reichweitenstarke, profilierte Blogger zu Marketinginstrumenten von Unternehmen und Agenturen. So oder so ähnlich lauten zumindest die Definitionen, in den meisten Artikeln zu diesem Thema. Im Kern sind diese Ausführungen nicht verkehrt, denn beim Influencer Marketing findet die
Kommunikation der Unternehmen mit ihren Zielgruppen über Influencer statt, die damit zu
Markenbotschaftern werden und durch ihre social-mediale Präsenz als Multiplikatoren
fungieren und Ausgangspunkte viraler Effekte sein können.

Kooperationen mit „Win-Win“-Effekt

Der Inhalt der Influencer Marketing-Beschreibungen ist völlig in Ordnung, das Kleid dieser
Definitionen sitzt jedoch noch nicht richtig und sollte deshalb angepasst werden,
denn Influencer Marketing ist keine eindimensionale Ausrichtung, in der Marken
einfach ein paar Influencer instrumentalisieren und die einzigen Profiteure dieser Beziehungen sind. Beim Influencer Marketing kommt es vielmehr zu sinnvollen Kooperationen, zu nützlichen Synergie-Effekten und zu einer „Win-Win“-Situation, an der beide Seiten partizipieren, Firmen und Blogger. Ein Influencer zeichnet sich immer durch qualitative Beiträge aus,
diese sind je nach Influencer-Typ ganz unterschiedlich gestaltet und können verschiedene Themenbereiche abdecken.

Student, Hobbyfotograf & Influencer

Beispiele hierfür gibt es viele (Namen & Orte haben wir geändert):
Nehmen wir z. B. den fernweh-geplagten Jura-Studenten Moritz aus Berlin. Moritz ist oft auf Reisen, trägt seine Spiegelreflexkamera aber auch im Alltag stets bei sich und postet die
Highlights seiner Aufnahmen dann in seinem Blog sowie bei Twitter und Facebook.
Und so konnte er im Laufe der Zeit viele Follower generieren, die seine Inszenierungen
alltäglicher und ferner Orte verfolgen und die kreative Dynamik seiner Beiträge schätzen. Nun hat Moritz zwar weder eine professionelle Ausbildung als Fotograf, noch das neueste High-End-Modell einer Kamera, weshalb sich viele fragen werden, wieso ist er dann
ein Influencer?
Die Antwort darauf steht zwar schon ein paar Zeilen weiter oben,
da sie jedoch den wichtigsten Punkt im Influencer Marketing und Content Marketing nennt, werde ich sie noch einmal wiederholen: Im Fokus stehen qualitative Inhalte.

Perspektivwechsel und neue Inszenierungen bringen frischen Wind

Moritz hat – ohne professionellen Hintergrund – einen ganz anderen Blick auf seine Objekte, setzt diese anders in Szene oder konzentriert sich vielleicht auf andere Motive als ein gelernter Fotograf. Und genau aus diesen Gründen könnte der Jura-Student als Markenbotschafter für verschiedene Unternehmen interessant sein. Reichweiten und Perspektivänderungen sind die wesentlichen Elemente, von denen Unternehmen beim Influencer Marketing profitieren können und sollten. Der Reichweitenvorteil bedarf an dieser Stelle keiner weiteren Erklärung,
der Perspektivwechsel lässt sich hingegen noch weiter präzisieren. Unternehmen und
Agenturen sollten sich nicht nur passende, kompatible Influencer aussuchen, sondern diese auch in die Produktentwicklung und –Präsentation involvieren. Auf einer Dialogebene lassen sich dann neue Erkenntnisse für Markenbilder sammeln und verarbeiten.

Zusätzlich demonstriert man Interesse an einer Kooperation, hat einen ersten Bezugspunkt in der Zielgruppe und einen wichtigen Multiplikator bei der Vermarktung dazugewonnen.
Wie bereits angedeutet, profitiert allerdings auch der Influencer von einer Beziehung mit
Unternehmen. Er ist einer der ersten Konsumenten, die ein Produkt testen und benutzen
können, wodurch er einen Wissensvorsprung erhält, der zur Steigerung der Followerzahlen und zum Experten-Status führen kann. Ebenso besteht die Möglichkeit Gastbeiträge auf dem Corporate Blog einer Firma zu platzieren und noch mehr Leser für seine Kanäle zu
generieren.

Virale Wellen erzeugen

Der Anstieg von Followern und Fans bei Influencern ist ab einem gewissen Zeitpunkt beinahe exponentiell, die Bekanntheit steigt über viele verschiedene Verbindungen in den Social Media und immer mehr Leute werden auf die qualitativen Beiträge aufmerksam. Dieses Prinzip lässt sich auch mit dem Effekt beschreiben, der entsteht, wenn ein Stein senkrecht ins Wasser fällt. Die daraus resultierenden Wellen gleichen dem viralen Prozess nach Veröffentlichung eines Influencer-Beitrags. Mit dem Posten eines Artikels trifft der Influencer auf eine beliebige
Gruppe seiner Follower in den Social Media und kurze Zeit später wird der Artikel von diesen geteilt, geliked, favorisiert und retweetet und für immer mehr Leute sichtbar. Wellenartig bilden sich so immer weitere Kreise um den Ausgangspunkt: den Influencer. Die Möglichkeiten dieser Kommunikationsstrategie sind für Unternehmen ideal, um eine vorher definierte
Zielgruppe anzusprechen, weshalb Influencer Marketing viel stärker ins Bewusstsein gerufen werden sollte. Doch noch immer hat diese – für beide Seiten – gewinnbringende Beziehung keinen festen Platz im Marketingmix vieler Unternehmen. Aber das wird schon noch.

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Autoreninformation

Dennis Möller

Referent für Online-PR und Social Media at Adenion GmbH Nach einem Studium in Journalismus & Unternehmenskommunikation an der Business & Information Technology School in Iserlohn und langjähriger freier Mitarbeit bei der Westfälischen Rundschau (Funke Medien Gruppe), ist Dennis Möller jetzt PR-Referent für Online-PR und Social Media bei der ADENION GmbH.

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